Beurteilungsfehler / Wahrnehmungsfehler / Beobachtungsfehler
Beobachtungsfehler sind Phänome v* a* aus dem Bereich der Sozialpsychologie sind nicht auszuschließen da die Beobachter oft das sehen, was sie glauben wollen oder können* Häufig treten folgende Beobachtungsfehler auf:
Beobachtungsfehler oder „der blinde Fleck“
Ein Beobachter sieht bei anderen oft nur:
o Was er erwartet! Nach „Aktanlage" zeigt ein Jugendlicher häufig ein „aggressives Verhalten* Unter dem Eindruck dieser Vorinformation werden häufig helfende Verhaltensweisen nicht, vereinzelte aggressive Verhaltensweisen hingegen sofort wahrgenommen* Auch im nächsten Bericht ist dann wieder von „häufigen aggressiven Verhaltensweisen" die Rede* Rosenthal-Effekt
„So einen Typ hatten wir doch schon im letzten Jahr!" Vereinzelte Erlebnisse im Verlaufe dar* nachfolgenden Wochen bestätigen und verfestigen dieses (Vor) Urteil* Effekt des ersten Eindrucks!
o Was zum Gesamteindruck oder zu einer hervorstechenden Eigenschaft passt!
„Der kriegt doch sonst nichts zustande! Das hat der nicht selbst gemacht* Das Bild vom Versager vermag erfolgreiche Verhaltensweisen nicht zu akzeptieren*
Halo-Effekt
Wer nicht pünktlich 'ist, ist unzuverlässig! Wer unzuverlässig ist, hat kein Interesse an seiner Arbeit* Wer kein Interesse an seiner Arbeit hat, ist nicht ausbildungsfähig! Logischer Fehler
Was im Kontrast zu ihm selbst steht! Ein ruhiger, zurückhaltender Pädagoge registriert Verhaltensweisen von Jugendlichen a/s „unruhig, hektisch, aufdringlich", die lebhafte Kollegen gar nicht wahrnehmen* Kontrast-Effekt
Was er bei sich selbst verdrängt/ nicht wahrhaben will und darf! Ein Lehrer/Unterweiser komm! häufig griesgrämig in den Unterricht / die Werkstatt* Er beklagt sich zunehmend bei seinen Kollegen über seine lustlosen, schlecht \ gelaunten Schüler/Jugendlichen* Projektionsfehler
Was ihm positiv öd; negativ erscheint! Der Beobachter lasst sich vom Mitleid leiten: Die Jugendlichen' brauchen Hilfe, man muss etwas für Sie tun Benachteilig! Sind die schon oft genug worden:'
Die Jugendlichen brauchen eine feste Hand, sonst wird nichts aus ihnen* Man muss ihnen klarmachen, dass sie noch viel und hart an sich arbeiten müssen. Härtefehler
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